"Betonbau im Wandel - ein Spagat zwischen Ressourceneffizienz und Bestandserhalt"

Ein voller Hörsaal 7 – ein großartiger Rahmen für die Antrittsvorlesung von Prof. Patrick Huber!

Hörsaal 7 mit Gästen und dem Vortragenden Prof. Huber

Nach der herzlichen Begrüßung durch den Rektor der Technische Universität Wien, öffnet eine externe URLJens Schneider, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster und Studiendekan Rudolf Heuer, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster nahm er das Publikum mit auf eine spannende Reise durch seine wissenschaftliche Laufbahn, praxisnahe Erfahrungen und künftige Forschungsschwerpunkte.

Im Mittelpunkt standen zukunftsweisende Themen wie:

  • Ressourcenschonende Deckensysteme durch digitale Schal- und Bewehrungsfertigung
  • Bewehrter 3D-gedruckter Beton – neue Möglichkeiten der digitalen Fabrikation
  • Prognosemodelle für Spannbetonbrücken, um ihre Lebensdauer besser vorherzusagen

Ein herzliches Dankeschön an alle, die dabei waren, für den wertvollen Austausch und die inspirierenden Gespräche! Der Forschungsbereich freut sich auf die kommenden Herausforderungen und die Zusammenarbeit mit Studierenden, Forschungspartnern und der Praxis.
 

 

 

Über uns

Betonbau spielt in der modernen Gesellschaft eine zentrale Rolle indem Beton als federführendes Material in der Errichtung unserer Infrastruktur dient. Unsere Forschungsgruppe betreibt modernste Forschung, um die Betonbauweise auf zukünftige Herausforderungen vorzubereiten. Dabei steht die realitätsnahe Beschreibung des Tragverhaltens neuentwickelter sowie bestehender Betontragwerke, die effiziente Nutzung neuer Herstellungstechnologien, die Verlängerung der Lebensdauer bestehender Betonbauten sowie der nachhaltige Einsatz natürlicher Ressourcen im Vordergrund. Ein Schwerpunkt der Forschungsaktivitäten liegt daher auf der digitalen Fabrikation von Betonstrukturen unter Verwendung fortschrittlicher Analyse- und Herstellungsmethoden. Zudem steht unser Forschungsbereich in der Erforschung neuer Tragstrukturen mit textilbewehrten Bewehrungssystemen an führender Stelle. Durch die Nutzung einer maßgeschneiderten Garnplatzierung werden die Grenzen traditioneller Bewehrungskonzepte ausgehebelt und maßgeschneiderte, von der Natur inspirierte Strukturen, erschaffen. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt liegt in der Entwicklung von neuen auf den Betonbau abgestimmten Bauteilen bzw. Bauverfahren für den Brücken- und Tunnelbau. Der Forschungsbereich betreibt auch ein hochmodernes Experimentallabor, in welchem die entwickelten Berechnungsmodelle, Tragelemente und Bauverfahren hinsichtlich ihrer Praxistauglichkeit getestet werden können.

Gruppenfoto vom Forschungsbereich, von li. nach re. Tobias Huber, Wolfgang Bachofner, Dana Daneshvar, Franz Untermarzoner, Marion Decker, Philipp Preinstorfer, Delara Etezad, Patrick Leitner, Caroline Durnwalder, Katharina Preis, Prof. Patrick Huber, Simon Leitner, Wolfgang Träger

Gruppenfoto des Forschungsbereichs Stahlbeton- und Massivbau 2024. © Fotograf Christian Husar